Shavasana – nur entspannt rum liegen?

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„Nur da liegen, das liegt mir nicht!“ „Das kann doch jeder, einfach da liegen!“ „Da schlafe ich ja direkt ein, wenn ich nur daliege!“

Solche Kommentare kenne ich gut, wenn es um die Endentspannung beim Yoga geht, die wir in liegender Haltung üben – in Shavasana. Aber es ist nicht nur Daliegen, wie viele annehmen. Man sagt Shavasana, die Totenhaltung, sei die schwierigste Asana überhaupt. Da könnte wieder die Frage aufkommen: „Warum? – ist doch nur liegen!“

Na ja, so einfach ist es nicht. Wenn man sich in Shavasana ausrichtet, dann lässt man sich zunächst in Rückenlage absinken. Der Rücken und die Schultern liegen auf dem Boden und die Wirbelsäule ist gerade. Die Füße sind etwa hüftbreit auseinander und die Füße fallen entspannt nach außen. Die Arme liegen etwas entfernt vom Körper und die Handflächen sind nach oben aufgerichtet. Jetzt ziehst du noch dein Kinn leicht Richtung Brustbein und die Entspannung kann beginnen.

Durch eine Endentspannung in Shavasana am Ende einer Yogastunde kann die Energie, die du während der Yogastunde aktiviert hast, optimal durch deinen Körper fließen und sich verteilen. Die tiefe Entspannung hilft Stress abzubauen und Körper sowie Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen – Heilprozesse werden aktiviert, das Immunsystem unterstützt und die innere Ruhe wieder hergestellt. Das schwierigste an Shavasana ist nicht das Einrichten der Asana, sondern sich fallen lassen zu können und in die tiefe Entspannung zu kommen ohne einzuschlafen. Und aus diesem Grund ist es eben die schwierigste Asana, weil es für aktive Menschen sehr schwierig ist los zulassen, sowohl den Körper als auch die Gedanken. Das Nichtstun ist die größte Herausforderung – nichts tun, nichts denken, nur liegen und atmen.

Am einfachsten zu erleben ist diese tiefe Entspannung in einer Yogastunde, wenn dich ein geübter Lehrer durch die Endentspannung führt. So hast du Unterstützung beim Einrichten der Asana, als auch durch geführte Meditation in tiefe Ruhe zu gelangen.

Also unterschätze nicht das „Rumliegen“ in Shavasana!

 

 

YOGAyoga Yoga-Adventskalender

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In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen auf meiner YOGAyoga-Facebook-Seite einen Adventskalender zu starten. Jeden Tage gibt es einen neuen Beitrag von mir zum Thema Yoga, Rezepte, Gewinnspiele und Anregungen für den Advent. Die ersten Beiträge habe ich schon gepostet und es folgen noch 20 weitere bis Heiligabend vor der Tür steht. Schau doch auch mal vorbei und lass dich weihnachtlich und yogisch inspirieren!

Ach ja, es gibt nicht nur News auf meiner Facebook-Seite, sondern auch Neuigkeiten auf meiner YOGAyoga-Homepage!

Manchmal hilft nur Atmen

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„Du bist immer so entspannt!“ – „Bei dir zuhause ist doch bestimmt alles immer ganz geregelt!“ – „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du auch mal laut wirst!“… Ja, ich bin immer ganz entspannt, total durchgeplant und immer cool! Schön wärs! NEIN, auch bei mir zu hause herrscht das ganz normale Leben mit seinem Chaos. Und ja, ich gebe es zu, auch ich stehe manchmal einfach da, könnte heulen und weiß nicht mehr wie ich das alles machen soll! Auch wenn ich Yogalehrerin bin und viel Yoga mache, ich bin auch nur ein Mensch und wenn alle Schüler weg sind, dann herrscht hier auch Chaos und Familienleben.

Ich schreibe das nicht, weil ich mich beschweren möchte oder mir den Frust von der Seele schreiben muss, sondern vielmehr um denen Mut und Zuversicht zu geben, denen es genau so geht wie mir.

Anfang des Jahres wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Viele haben Probleme mit ihrer Schilddrüse und müssen darum lebenslang Hormone nehmen. So lässt sich das auch ganz gut regeln, aber dennoch ist der Körper keine Maschine und es kommt immer wieder zu Schwankungen und Schüben. An solchen Tagen bin ich persönlich ganz dünnhäutig und kann bei dem kleinsten Pips an die Decke gehen. Meine Familie kann mir dann mächtig auf die Nerven gehen und hysterische Heulkrämpfe und Wutausbrüche sind dann keine Seltenheit. Yoga kann dann helfen, vor allem Yin-Yoga, um wieder zu sich selbst zu finden, ruhiger zu werden und die Coolness, die man sonst so an den Tag gelegt hat wieder zu finden. Aber das ist auch nicht immer alles. Und selbst wenn man keine Hormonkrankheit als „Ausrede“ hat – steht man als Mama oft an dem Punkt der vollen Verzweiflung.

Was mir persönlich im Alltag hilft ist eigentlich ganz einfach: Tief Durchatmen – wenn wir ein – zweimal vollständig ausatmen, dann löst sich Druck in uns auf. Das verspricht übrigens auch Patanjali im Yoga-Sutra 1.34 – mentaler Druck wird gelöst, wenn wir lange und vollständig ausatmen. Sogar meine Tochter hat schon gemerkt, dass ich diese Technik oft anwende, wenn ich kurz davor bin lauter zu werden. Dann höre ich schon öfters: „Mama, atme mal tief durch!“ Und ehrlich gesagt, dass ist dann schon fast so süß, dass ich nicht mehr sauer sein kann und mich voll auf die Ausatmung konzentrieren kann.

Probier es einfach mal selbst aus! Weil manchmal können wir nur Atmen und darauf vertrauen, dass alles wieder gut wird.

Und wenn du mehr über Atmen und unseren Geist erfahren möchtest, dann empfehle ich Yoga, denn das hat gaaanz viel damit zu tun!

YOGAyoga Augenkissen für besonders tiefe Entspannung

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Zu jeder aktiven Yogastunde gehört auch eine Entspannung – zumindest in meinen YOGAyoga-Stunden. Ich lade meine Teilnehmer immer wieder ein die Augen zu schließen, um sich aus der aktiven Welt nach innen in sich zurück zuziehen. Manchmal ist das gar nicht so einfach die Augen zu schließen und los zu lassen.

Dabei helfen Augenkissen. Durch den leichten Druck auf die Augen kommt man tiefer in die Entspannung und kann leichter los lassen. Sie fühlen sich beim Auflegen kühl an und entspannen somit zusätzlich die Augen. Augenmasken können unterschiedlich gefüllt sein – mit Edelsteinen, Getreide, Kräutern, Blüten… Meine Augenkissen habe ich mit Bio-Hirse und getrocknetem Lavendel aus meinem Garten gefüllt. Der Lavendelduft beruhigt den Geist und hilft dabei alles um sich herum zu vergessen.

Wer mich schon länger auf facebook verfolgt, der erinnert sich vielleicht noch, dass ich bereits vor etwa 3 Jahren schon mal geschrieben hatte, dass ich Augenkissen für meine Schüler mache. Ja, damals habe ich einen Prototyp genäht und schon mal den Stoff zugeschnitten. So lange liegen die Sachen jetzt schon bei meiner Nähmaschine und haben darauf gewartet, dass ich mich endlich daran setze. Und das habe ich jetzt tatsächlich geschafft.

Es war mal wieder ein Tag, an dem ich eigentlich gar nicht wusste wo ich anfangen soll. Darum dachte ich mir, dann kann ich auch etwas machen, das ich nicht geplant hatte und so wurden sie endlich fertig. Ich freu mich!

Jetzt kannst du bei jeder Endentspannung selbst entscheiden, ob du gerne ein Augenkissen verwenden möchtest oder nicht. Damit sie hygienisch weiterverwendet werden können legen wir ein Papiertaschentuch darunter. Wenn du gerne eine eigene Kissen möchtest, kannst du diese ganz einfach selbst nähen oder auch bestellen z.B. bei Bausinger.

Nachtrag 5.März 2018: Ich werde oft auf meine Augenkissen angesprochen und ob ich nicht genau erklären kann wie ich diese gemacht habe. Natürlich mache ich das gerne, aber ich habe etwas Tolles für euch gefunden. Eine Anleitung wie man selbst ganz einfach Augenkissen mit Lavendelfüllung machen kann. Elisabeth Blässing von www.yoga-elisabeth.de hat auf ihrem Blog eine detaillierte Anleitung dafür geschrieben inkl. Bildern. Einfacher kann man das nicht haben. Schaut vorbei auf: Lavendelkissen

Kurspräsentation – ich bin ja ganz stolz ein Teil zu sein!

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Meine Ausbildung zur Yogalehrerin für Eltern-Kind-Yoga bzw. Toddler-Yoga habe ich 2014 in Hamburg absolviert. Seit dem habe ich schon einige Eltern-Kind-Yoga-Kurse gegeben. Am Samstag 7.10 startet endlich mal wieder ein Eltern-Kind-Yoga-Kurs. Und für diesen Kurs gibt es eine Kurspräsentation auf der offiziellen Seite von birthlight: Kurspräsentation Birthlight

Ich bin sehr stolz ein Teil von birthlight zu sein, einfach weil ich finde, dass birthlight einen wundervollen Fokus hat – den Mensch als ganzes. Egal wie groß oder klein – die Betrachtung ist immer ganzheitlich und nicht nur auf einen Bruchteil gesehen. Das bedeutet, dass bei diesen Yogaausbildungen nicht nur die Asanas, also die Körperübungen an sich im Vordergrund stehen, sondern der Mensch als ganzes. Bewegung und Ruhe, der Umgang mit sich selbst und auch mit anderen, Liebe und Geborgenheit, Spaß und Entspannung, ganz nah und auch loslassen – ganz einfach das Leben. So soll es doch auch sein im Yoga!

Auf nächste Woche und den neuen Kurs freue ich mich ganz besonders. Es ist auch wieder eine kleine Herausforderung für mich, weil ich den Kurs gemeinsam mit meiner Tochter gebe und weil die Altersgruppe ganz neu ist. Aber ich weiß jetzt schon – es wird riesigen Spaß machen!

Yoga-Zwangspause = Kreativ-Booster

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Mein Mann hat mich für eine Woche allein gelassen und somit bin ich kurzfristig Alleinerziehend! Da ich für meine zwei Kinder keinen Babysitter für die Zeit der Yogastunden habe musste ich diese leider in dieser Woche ausfallen lassen. Zwangspause… Zwangspausen gehen mir persönlich gewaltig gegen den Strich. Ich mag es nicht, wenn man mir Entscheidungen aus der Hand nimmt. Vor allem, wenn ich dafür meine Yogakurse absagen muss und somit auch anderen eine Zwangspause verpasse.

Aber was ich ja trotzdem in der Hand habe ist eine alternative Beschäftigung, anstatt Yogastunden vorzubereiten und zu geben, habe ich mir vorgenommen einfach die Zeit kreativ zu nutzen. Ich möchte endlich mal ein paar ruhige Minuten nutzen, um mir Gedanken für neue Kurse in kommenden Jahr zu machen. Was möchte ich schon immer realisieren – was könnte meinen Schülern gefallen – was ist überhaupt terminlich möglich.?

Folgende Kurse kamen bei meinem Brainstorming zusammen: Candlelight-Yoga, Kickstart-Yoga im Frühling (Yoga ganz früh morgens), Schnupper-Vinyasa/Thai-Yoga-Tag, Ayurvedische Küche aus dem Themomix, Workshop: Rock your Chakras, Wellness für Körper und Seele.

Na, welcher Kurs würde dich am meisten interessieren?

Termine für die Kurse folgen in den kommenden Wochen – du darfst gespannt sein!

Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAYoga? Eltern-Kind-Yoga

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Im Oktober startet mein neuer YOGAyoga Eltern-Kind-Yoga-Kurs und meine Assistentin Annika und ich freuen uns schon auf andere Kinder die ihre Eltern mitbringen.

Was macht man denn beim Eltern-Kind-Yoga? Kurz gesagt: Yoga, Singen, Spielen, Entspannen und vor allem Spaß haben! Die Eltern-Kind-Yoga Stunde ist keine Yogastunde in der nicht geredet werden darf. Ganz im Gegenteil – wir sind hier auch mal laut und lustig. Auch die Eltern dürfen sich mal nicht so ernst nehmen und das Kind in sich wieder entdecken. Wir üben ganz spielerisch Yoga, entdecken aktiv die Beweglichkeit unseres Körpers, denken uns gemeinsam phantasievolle Geschichten aus und am Schluss versuchen wir auch mal ganz ruhig zu werden.

Je nach Altersklasse der Kinder sind die Yogastunden unterschiedlich gestaltet. Kinder mit 1 1/2 Jahren (ab diesem Alter gebe ich Eltern-Kind-Yoga-Kurse) haben noch keine große Aufmerksamkeitsspanne und auch die motorische Entwicklung steht auf einem ganz anderen Level wie bei älteren Kindern. Bei kleineren Kindern stehen die Asanas noch im Hintergrund. Wir gehen alles sehr spielerisch an, so kann z.B. Vrksasana (der Baum) auch mal ein Huhn auf einem Bein sein oder Adho Mukha Svasana (der abschauende Hund) ein Tunnel werden. Bei Kindern im Alter von 3-5 können wir dann schon gemeinsam einen Sonnengruß üben und auch verschiedene Asanas nachturnen. Jeder darf so seine eigene Grenze kennen lernen, Neues entdecken und vielleicht ganz andere Seiten an sich sehen.

Ganz egal wie alt das Kind ist, Eltern-Kind-Yoga stärkt auch die Bindung zwischen dem Elternteil und dem Kind. Gemeinsam erlebt ihr die Yogastunde, könnt zusammen Spaß haben und wertvolle Zeit miteinander verbringen – und diese Zeit ist das kostbarste was wir miteinander teilen können.

Oft werde ich gefragt, ob Yoga nur etwas für ruhige Kinder ist oder für besonders lebhafte – die Antwort darauf ist einfach – Yoga kann für jeden gut sein – ruhige Kinder können in einer kleinen Gruppe vielleicht aufleben und wilde Kinder kommen zur Ruhe. Aber dafür gibt es keine Garantie. Jeder von uns ist unterschiedlich und nicht berechenbar.

Wenn ich dein Interesse geweckt habe, dann komm informiere dich gerne auf meiner Webseite über meine aktuellen Kurse und meld dich an! www.yogayoga-kalkar.comwww.yogayoga-kalkar.com

Weitere Infos findest du auch auf www.birthlight.de – dort habe ich meine Ausbildung absolviert.

 

Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga? – Thai-Yoga

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Thai-Yoga ist großartig und berührend, im wahrsten Sinne des Wortes. Bereits vor einigen Monaten in meinem Beitrag „Thai-Waas? Was soll das denn sein? Thai-Yoga“ habe ich schon einmal Thai-Yoga vorgestellt, aber ich finde man kann gar nicht genug von diese schönen Art des Yogas berichten.

Thai-Yoga ist eine Mischung aus Thai-Massage und Yoga und findet immer in einer 1:1 Session statt. Dabei werden die Energielinien im ganzen Körper massiert und durch die Aktivierung von verschiedenen Energiepunkten, während du in einer Asanas bist, kann tieferliegendes Gewebe angesprochen werden. Der Empfänger muss bei der ganzen Session nicht viel tun, außer loslassen und sich vielleicht gelegentlich von einer Seite auf die andere drehen. Alles andere mache ich für dich und massiere so fast alle Körperteile – von den Füßen, Beinen, Rücken, Armen, Nacken, Bauch, Kopf, Gesicht…

Die Thai-Yoga-Session findet ohne Öl statt und man ist komplett bekleidet. Auch anders als bei manchen Massagen, Thai-Yoga findet am Boden statt. Was Thai-Yoga so besonders macht, ist das du Yoga übst und dabei auf hingebungsvolle weise massiert wirst. Körper, Geist, Seele und dein Herz werden berührt. Aber mehr als tausend Worte erklärt das Erlebte. Wenn du gerne dir diese Erfahrung des Thai-Yoga schenken möchtest, dann nutze noch bis zum 31.8.2017 mein Thai-Yoga-Sommerangebot. Mehr Infos dazu findest du auch hier: Thai-Yoga-Sommerangebot.

Wenn du mehr über Thai-Yoga erfahren willst, dann findest du auch ganz viele Infos auf der Internetseite von Tobias Frank: www.thaiyoga.de – bei ihm habe ich auch meine Ausbildung gemacht.

YOGAyoga am Wisseler See

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Am 13. August um 7:30 Uhr ist es soweit. Die erste YOGAyoga Yoga-Stunde am Wisseler See findet statt. Ein Wunsch an das Universum für gutes Sommerwetter ist schon abgesetzt und jetzt heißt es nur noch abwarten und Eistee trinken.

7:30 Uhr??? Jaaa, du hast richtig gelesen. Diese Yogastunde findet schon um 7:30 Uhr statt – wir wollen schon im Morgengrauen die Sonne begrüßen und die herrliche Aussicht auf den Wisseler See genießen. Um diese Uhrzeit hat das Naturfreibad noch nicht geöffnet und wir können die Ruhe sowie die Natur genießen. Nach der aktiven Vinyasa-Stunde gibt es dann einen sommerlichen Smoothie. So startet man doch mal ganz anders in einen Sommer-Sonntag!

Anmelden kann man sich bis zum 10. August und die Stunde kostet 15 Euro. Wenn die Bestellung bei Universum doch fehlgeleitet werden sollte und die Wetterverhältnisse Yoga im Freien nicht zulassen, dann gehen wir einfach in meinen YOGAyoga-Raum. Die ersten 7 Anmeldungen können sich hier einen Platz sichern.

Also ich freu mich schon jetzt wie ein kleines Kind auf die Stunde und hoffe, dass noch einige mit mir ganz früh morgens aufstehen.

Mehr Infos findest du auch hier oder du sprichst mich einfach an: Kick-Start 

Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga? – Yin-Yoga

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Wo Yang ist, da ist auch Yin – denn Yin und Yang gehören zusammen! Das Symbol für Yin und Yang ist vielen ein Begriff und die beiden schwarz-weißen „Tropfen“ die einen Kreis bilden und ineinander übergehen symbolisieren zwei sich polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte aus der chinesischen Philosophie. Jede Seite hat einen kleinen Punkt des anderen Prinzips in sich. So ist überall wo Yin ist auch Yang und umgekehrt.

Yin ist eher weiblich, sanft, weich, ruhig, nach innen gerichtet und Yang dagegen männlich, stark, aktiv, dynamisch und nach außen gerichtet. Beim Vinyasa-Yoga am Dienstag und Freitag üben wir in meinen Kursen einen aktiven, dynamischen Yogastil. Yin-Yoga, dass ich als Ausgleich, einmal im Monat anbiete, ist das sanfte Gegenüber, das dir ermöglicht in tiefe Gewebsschichten durchzudringen, aber auch in dein Inneres zu spüren.

Beim Yin-Yoga entspannen wir passiv und lassen und tief in die Asanas und uns sinken. Die Übungen werden 3-5 Minuten gehalten. Das ist auch wichtig, damit eine Muskelentspannung stattfinden kann. Erst nach 3 Minuten setzt die Entspannung im Muskel ein und man kann durchdringen bis zu den Faszien. „Was 3-5 Minuten??? Das kann ich nicht!“ – diesen Satz höre ich häufig, wenn ich vom Yin-Yoga erzähle, aber es sei dazu gesagt, dass die meisten Asanas „entspannt sind“ und du nicht 5 Minuten im Abschauenden Hund verbringen musst. Dennoch kann es sein, dass du während der Übungen an deine Grenzen kommst, du das meist nicht durch deinen Körper, sonder deinen Geist. 5 Minuten können manchmal sehr lang sein und ganz andere Gedanken kommen auf als beim Vinyasa-Yoga. Auch Gefühle und Emotionen können hochkommen, da wir auch beim Yin-Yoga unser komplettes energetisches System (Meridiane = Energielaufbahnen in unserem Körper) bearbeiten. Noch dazu ist dein Blick stark nach innen gerichtet und du kannst beobachten, was mit dir und deinem Körper passiert.

Damit die Asanas auch bequem sind und jeder die optimale Position für sich zur Entspannung finden kann, nutzen wir Yoga-Blöcke, Bolster und Kissen, um unseren Körper zu unterstützen.

Jede Yin-Yoga-Stunde steht unter einem bestimmten Thema und somit ist jede Stunde wieder ganz neu. Wir starten mit einer kurzen Einführung zum Thema Yin-Yoga und kommen ganz im Raum an. Dann folgt eine reinigende Pranayama-Übung (Atemübung) und wir starten mit einer Sequenz verschiedener Asanas. Zum Schluss gibt es keine Endentspannung, sondern eine kurze aktivierende Sequenz, um uns wieder zu aktivieren. Bei einer Tasse Tee lassen wir die Stunde noch einmal revue passieren oder tauschen uns aus.

Mitbringen musst du eigentlich nichts, dennoch ist es empfehlenswert sich im Zwiebelschalen-Look zu kleiden. Da die Asanas lange gehalten werden, kann es sein, dass man auskühlt. Für diesen Fall ist es sinnvoll, wenn man Socken oder eine Weste dabei hat.

Die nächste Yin-Yoga-Stunde findet am 20.Juli statt. Na, bist du neugierig geworden? Dann melde dich an unter: Kontakt

Als nächstes folgt in meiner YOGAyoga-Reihe – Thai-Yoga – also dran bleiben!