Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga? – Yin-Yoga

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Wo Yang ist, da ist auch Yin – denn Yin und Yang gehören zusammen! Das Symbol für Yin und Yang ist vielen ein Begriff und die beiden schwarz-weißen „Tropfen“ die einen Kreis bilden und ineinander übergehen symbolisieren zwei sich polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte aus der chinesischen Philosophie. Jede Seite hat einen kleinen Punkt des anderen Prinzips in sich. So ist überall wo Yin ist auch Yang und umgekehrt.

Yin ist eher weiblich, sanft, weich, ruhig, nach innen gerichtet und Yang dagegen männlich, stark, aktiv, dynamisch und nach außen gerichtet. Beim Vinyasa-Yoga am Dienstag und Freitag üben wir in meinen Kursen einen aktiven, dynamischen Yogastil. Yin-Yoga, dass ich als Ausgleich, einmal im Monat anbiete, ist das sanfte Gegenüber, das dir ermöglicht in tiefe Gewebsschichten durchzudringen, aber auch in dein Inneres zu spüren.

Beim Yin-Yoga entspannen wir passiv und lassen und tief in die Asanas und uns sinken. Die Übungen werden 3-5 Minuten gehalten. Das ist auch wichtig, damit eine Muskelentspannung stattfinden kann. Erst nach 3 Minuten setzt die Entspannung im Muskel ein und man kann durchdringen bis zu den Faszien. „Was 3-5 Minuten??? Das kann ich nicht!“ – diesen Satz höre ich häufig, wenn ich vom Yin-Yoga erzähle, aber es sei dazu gesagt, dass die meisten Asanas „entspannt sind“ und du nicht 5 Minuten im Abschauenden Hund verbringen musst. Dennoch kann es sein, dass du während der Übungen an deine Grenzen kommst, du das meist nicht durch deinen Körper, sonder deinen Geist. 5 Minuten können manchmal sehr lang sein und ganz andere Gedanken kommen auf als beim Vinyasa-Yoga. Auch Gefühle und Emotionen können hochkommen, da wir auch beim Yin-Yoga unser komplettes energetisches System (Meridiane = Energielaufbahnen in unserem Körper) bearbeiten. Noch dazu ist dein Blick stark nach innen gerichtet und du kannst beobachten, was mit dir und deinem Körper passiert.

Damit die Asanas auch bequem sind und jeder die optimale Position für sich zur Entspannung finden kann, nutzen wir Yoga-Blöcke, Bolster und Kissen, um unseren Körper zu unterstützen.

Jede Yin-Yoga-Stunde steht unter einem bestimmten Thema und somit ist jede Stunde wieder ganz neu. Wir starten mit einer kurzen Einführung zum Thema Yin-Yoga und kommen ganz im Raum an. Dann folgt eine reinigende Pranayama-Übung (Atemübung) und wir starten mit einer Sequenz verschiedener Asanas. Zum Schluss gibt es keine Endentspannung, sondern eine kurze aktivierende Sequenz, um uns wieder zu aktivieren. Bei einer Tasse Tee lassen wir die Stunde noch einmal revue passieren oder tauschen uns aus.

Mitbringen musst du eigentlich nichts, dennoch ist es empfehlenswert sich im Zwiebelschalen-Look zu kleiden. Da die Asanas lange gehalten werden, kann es sein, dass man auskühlt. Für diesen Fall ist es sinnvoll, wenn man Socken oder eine Weste dabei hat.

Die nächste Yin-Yoga-Stunde findet am 20.Juli statt. Na, bist du neugierig geworden? Dann melde dich an unter: Kontakt

Als nächstes folgt in meiner YOGAyoga-Reihe – Thai-Yoga – also dran bleiben!

Vinyasa-, Yin-, Asthanga, Thai-Yoga – Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga?

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Neuer Schüler: „Ja, ich hab schon mal Yoga gemacht!“ Ich: „Darf ich fragen welche Art von Yoga du schon gemacht hast?“ – „Äh, Hatha-irgendwas – Ash-dingens… – keine Ahnung ist das nicht alles das Gleiche?“ So ähnlich laufen viele Erstgespräche ab, die ich mit meinen Schülern führe und ich muss gestehen, als ich mit Yoga angefangen habe hatte ich auch keinen Schimmer. Es gibt so viele Arten von Yoga und ständig tauchen neben den klassischen Formen Yoganeuerscheinungen auf sowie z.B. Salzyoga oder SUP-Yoga. Da ist es nur verständlich, dass viele nicht wissen welche Yogaarten es gibt.

Über allem steht der Wunsch Körper, Geist und Seele zusammen und in Einklang zu bringen. Wie das erreicht wird kann ganz unterschiedlich sein. Ebenso wie wir Menschen auch. Der eine kann gut bei einem ruhigen Spaziergang entspannen und der andere schaltet erst richtig bei einem schweißtreibenden Workout ab. In unserem Leben gibt es auch immer wieder unterschiedliche Phasen und so kann es auch sein, dass man mit einer ruhigen Yogaart startet, weil man Ruhe und Ausgeglichenheit sucht und irgendwann beim Ashtanga-Yoga endet, weil man sich durch intensive Bewegung in eine Meditation begeben will. Selbst wenn ein Yogalehrer Vinyasa-Yoga anbietet, kann es sein, dass die Stunde ganz anders ist, als bei einem anderen Yogalehrer. Das liegt daran, dass jeder seinen eigenen Stil entwickelt und seine eigene Persönlichkeit einbringt. Selbst wenn ein Yogastil theoretisch auf die entsprechenden Bedürfnisse passt, kann es sein, dass man aufgrund des Lehrers keinen Gefallen an der Yogastunde findet, weil ein kleines Puzzelteil (wie z.B. Stimme, Geschwindigkeit…) nicht passt. Dann geht die Suche weiter. Aber auch hier gibt es für jeden Topf einen passenden Deckel.

Und was mach ich so bei YOGAyoga – ich biete unterschiedliche Arten von Yoga an. Vinyasa-Yoga, Yin-Yoga, Sommer-Yoga, Business-Yoga, Thai-Yoga und Yoga mit Erwachsenen und Kindern. Was steckt dahinter und warum hab ich mich genau für diese Yogaarten entschieden. Das erfahrt ihr in meiner Blog-Reihe: „Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga!“

Ich starte mit Vinyasa-Yoga – also bleib dran! Und wenn du es einfach ausprobieren willst, dann komm vorbei! Hier findest du mich: www.yogayoga-kalkar.com