Zahn-Weisheiten

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Neben all den Yogathemen beschäftigen mich in meinem Leben der Mama-Anke auch immer wieder die Zähne. Gott sei Dank ist mit meinen Zähnen alles okay und ich muss mir aktuell darüber keine Gedanken machen, aber vor allem meine kleinen Familienmitglieder haben viel mit ihren Zähnen zu kämpfen.

Erst haben sie keine Zähne, weil sie ja auch in den ersten Lebensmonaten keine brauchen, aber dann fängt der Kummer an. Meist noch bevor das große Bedürfnis nach Zähnen zum Zerkleinern bei der Nahrungsaufnahme aufkommt, drückt auch schon der erste Zahn sich aus dem Zahnfleisch heraus. Viele Mütter kennen das und auch ich kann ein Lied davon singen wie viele Gedanken man sich um die ersten Zähnchen der Kinder machen kann. Bei meiner Tochter habe ich auch fast täglich nachgeschaut, ob sich schon ein weißes Spitzchen blicken lässt. Ob das ggf. die Ursache ist für ihre schlechte Laune und Schreikrämpfe. Ich habe Bücher gewälzt und das Internet durchsucht nach Möglichkeiten ihr zu helfen. Es ist ja unglaublich was es alles gibt, um den Kindern das Zahnen zu erleichtern. Gels die das Zahnfleisch betäuben, Globuli-Mischungen, Veilchenwurzeln zum Kauen, Bernsteinketten, kühlbare Beißringe und auch bestimmt den ein oder anderen Zauberspruch. Bei meiner Tochter habe ich echt einiges ausprobiert und war sehr froh, als sie dann mit zwei Jahren bereits ihr volles Milchzahngebiss hatte.

Bei meinem Sohn bin ich jetzt viel entspannter und ich glaube meist hilft es mehr selbst entspannt zu bleiben, als hektisch zu versuchen irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen um das Zähnchen ohne Geplärre erblicken zu können. Natürlich können Chamomilla Globulis sicherlich helfen, aber ich hatte bei mir oft das Gefühl, dass es für mich beruhigend war ein konkretes Problem für die aktuelle schwierige Laune meiner Kinder zu haben. Kühlen Beißring in die Schnute, ein Globuli dazu und auch ich wurde beruhigter. Keine Frage – ich kann mir gut vorstellen, dass „Zähnebekommen“ schmerzhaft ist. Aber eigentlich hilft glaub ich nur die Zeit, vielleicht ein kühles Stück Gurke für den Zwerg und für die Mamas eine Portion Gelassenheit.

Denn das ist ja auch nur der Anfang der Zahn-Weisheiten. Zack sind die Kinder 5 Jahre alt und die Zähne fangen an zu Wackeln, wie gerade aktuell bei meiner Großen. Jeden Tag muss ich erneut am Zahn wackeln und das große Ereignis wird sehnlichst herbeigesehnt. Wenn sie wüsste wie ich mich damals gefreut habe das Zähnchen zu erblicken und jetzt soll es so schnell wie möglich raus. Auch hier hilft wieder viel durchatmen und darauf hoffen, dass das Leben es regelt 😀