Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga: Vinyasa-Yoga

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In meiner Beitragsreihe „Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga“ erläutere ich welche Yogastile ich anbiete und was genau dahintersteckt. Los geht’s mit Vinyasa-Yoga!

Zu meinem hauptsächlichen Yogastil gehört Vinyasa-Yoga. Meine Yogaleherausbildung beim IST Düsseldorf hatte den Schwerpunkt Ashtanga-Vinyasa-Yoga. Daraus habe ich meinen eigenen Vinyasa-Yogastil entwickelt. Im Gegensatz zum Ashtanga-Yoga, was ein sehr kraftvoller, aktiver Yogastil ist, bei dem festgelegte Yogaserien (Abfolgen von Asanas) geübt werden, ist Vinyasa-Yoga flexibler gestaltet, orientiert sich aber auch an Übungen, die mit dem Atemrhytmus verbunden sind. In der aktuellen Ausgabe der „Schrot und Korn“ wird Vinyasa-Yoga wie folgt beschrieben:

„Vinyasa Yoga arbeitet ähnlich wie Viniyoga mit fließenden Bewegungsabläufen im Atemrhythmus. Sie beinhalten auch die klassischen Sonnengrüße und richten sich eher an bewegliche Menschen, die gerne im „Flow“ praktizieren. Anders als bei statischen Yogastilen werden die Asanas bei Viniyoga und Vinyasa Yoga nur selten für mehrere Atemzüge gehalten.
Das dynamische Praktizieren soll verhindern, dass es aufgrund von falsch eingenommenen Haltungen zu Verspannungen kommt. Mit jedem Atemzug kann eine Haltung wieder neu eingenommen und so auch der Geist von unnötigem Ballast befreit werden. “ Quelle: Schrot und Korn 6/2017

In meinen Vinyasa-Yoga-Stunden sind die Asanas, Pranayama-Übungen und die Meditation auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet wie. z.B. Hüftöffnung, Loslassen oder Chakren. Wir starten nach einem Begrüßungsmantra mit Sonnengrüßen, Standhaltungen, Asanas im Sitzen, Liegen, Umkehrhaltungen, einer Endentspannung und beenden die Stunde mit einer Teerunde. Die Meisten Übungen werden 5 Atemzüge gehalten und viele Asanas werden mit einem Vinyasa verbunden. Im Gegensatz zur Beschreibung aus der Schrot und Korn sind meine Vinyasa-Stunden für Anfänger als auch Geübte geeignet. Warum? – jeder kann Asanas seiner Yogaerfahrungen anpassen. Je öfters man Yoga übt umso erfahrener und flexibler wird man. Wir bewegen uns in einem leichten Flow und üben im Atemrhytmus. Du musst hierfür nicht besonders flexibel oder super sportlich sein – jeder kann Yoga üben und jeder hat seinen eigenen Weg.

Ab September habe ich meine Vinyasa-Yoga-Stunden aufgeteilt:

Dienstags um 18:45 Uhr findet eine Vinyasa-Yogastunde statt die für Anfänger und Geübte geeignet ist. Wir üben einen sanften Vinyasa-Yogastil – die Asanas werden von mir vorgemacht und mitgeübt. Ich greife unterstützend ein und korrigiere meine Schüler, um ihnen ein besseres Gefühl für die Asanas und die Ausrichtung zu geben, lasse aber weitestgehend Raum um selbst zu spüren und wahrzunehmen. Die Yogaeinheit würde ich als „MITTEL“ bezeichnen.

Freitags (ab 1. September 17:45 Uhr) starte ich mit einer Vinyasa-Yogastunde für Anfänger. Auch hier erläutere ich die Asanas genau, lege aber einen Schwerpunkt auf die Ausrichtung und Haltung der Übungen. Ich korrigiere mehr, da ich finde besonders bei Anfängern ist es wichtig die Grundlagen zu kennen und ein Gefühl für die korrekte Ausrichtung zu gewinnen. Der ideale Einstieg für Yoganeulinge. Aber auch erfahrene Yogis kommen auf ihre Kosten und können ihre Praxis verbessern. Manchmal ist man so im Yogatrott, dass man sich so wieder ausrichten kann. Die Yogaeinheit ist als „LEICHT“ einzustufen.

Danach geht es am Freitag (ab 1.September 19:15 Uhr) weiter mit einer Vinyasa-Stunde zum Start ins Wochenende! Dynamisch lassen wir die Woche mit einer aktiven Vinyasa-Einheit ausklingen. Der Stundenaufbau ist ähnlich, aber wir üben in einem aktiven Flow und flechten in alle Asanas am Boden Vinyasas ein. Dadurch entsteht eine fließende Stunde die gut geeignet ist für geübte Yogis oder sportliche Anfänger. Wer sich etwas auspowern will ist hier genau richtig. Aber keine Sorge – auch die Entspannung kommt nicht zu kurz. Ich bezeichne diese Yogastunde als „AKTIV“.

Warum hab ich mich für Vinyasa-Yoga entschieden? Nachdem ich lange Hatha-Yoga geübt hatte, war ich vom aktiven, kraftvollen Asthanga-Yoga lange begeistert. Mir hat Ashtanga gut gefallen, weil es nicht nur entspannend, sondern auch herausfordernd war. Aber mich störte immer die Einseitigkeit, da in jeder Stunde die gleichen Übungen geübt wurden. Beim Hatha-Yoga gefiel mir die Abwechslung, aber die Herausforderung auf Ebene der Bewegung fehlte mir. Vinyasa-Yoga ist für mich die optimale Mischung beides zu Verbinden. Dynamisches Yoga, das herausfordernd sein kann und abwechslungsreiche Übungen. Keine Stunde gleicht der anderen. Und mir ist auch wichtig einen Ausgleich zu schaffen zwischen Anspannung und Entspannung. Darum darf eine Endentspannung sowie der Abschlusstee bei mir nicht fehlen. Jeder Yogalehrer hat seinen eigenen Stil, den er durch seine Ausbildung, seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit kreiert. Komm vorbei uns erlebe selbst mein YOGAyoga Vinyasa-Yoga!

Bleib dran und erfahre bald mehr über Sommer-Yoga!

Vinyasa-, Yin-, Asthanga, Thai-Yoga – Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga?

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Neuer Schüler: „Ja, ich hab schon mal Yoga gemacht!“ Ich: „Darf ich fragen welche Art von Yoga du schon gemacht hast?“ – „Äh, Hatha-irgendwas – Ash-dingens… – keine Ahnung ist das nicht alles das Gleiche?“ So ähnlich laufen viele Erstgespräche ab, die ich mit meinen Schülern führe und ich muss gestehen, als ich mit Yoga angefangen habe hatte ich auch keinen Schimmer. Es gibt so viele Arten von Yoga und ständig tauchen neben den klassischen Formen Yoganeuerscheinungen auf sowie z.B. Salzyoga oder SUP-Yoga. Da ist es nur verständlich, dass viele nicht wissen welche Yogaarten es gibt.

Über allem steht der Wunsch Körper, Geist und Seele zusammen und in Einklang zu bringen. Wie das erreicht wird kann ganz unterschiedlich sein. Ebenso wie wir Menschen auch. Der eine kann gut bei einem ruhigen Spaziergang entspannen und der andere schaltet erst richtig bei einem schweißtreibenden Workout ab. In unserem Leben gibt es auch immer wieder unterschiedliche Phasen und so kann es auch sein, dass man mit einer ruhigen Yogaart startet, weil man Ruhe und Ausgeglichenheit sucht und irgendwann beim Ashtanga-Yoga endet, weil man sich durch intensive Bewegung in eine Meditation begeben will. Selbst wenn ein Yogalehrer Vinyasa-Yoga anbietet, kann es sein, dass die Stunde ganz anders ist, als bei einem anderen Yogalehrer. Das liegt daran, dass jeder seinen eigenen Stil entwickelt und seine eigene Persönlichkeit einbringt. Selbst wenn ein Yogastil theoretisch auf die entsprechenden Bedürfnisse passt, kann es sein, dass man aufgrund des Lehrers keinen Gefallen an der Yogastunde findet, weil ein kleines Puzzelteil (wie z.B. Stimme, Geschwindigkeit…) nicht passt. Dann geht die Suche weiter. Aber auch hier gibt es für jeden Topf einen passenden Deckel.

Und was mach ich so bei YOGAyoga – ich biete unterschiedliche Arten von Yoga an. Vinyasa-Yoga, Yin-Yoga, Sommer-Yoga, Business-Yoga, Thai-Yoga und Yoga mit Erwachsenen und Kindern. Was steckt dahinter und warum hab ich mich genau für diese Yogaarten entschieden. Das erfahrt ihr in meiner Blog-Reihe: „Sind wir nicht alle ein bisschen YOGAyoga!“

Ich starte mit Vinyasa-Yoga – also bleib dran! Und wenn du es einfach ausprobieren willst, dann komm vorbei! Hier findest du mich: www.yogayoga-kalkar.com